Das erste Startup verlaesst das Nest

Onvard wird flügge

Onvard, ehemals tätig unter dem Namen Hochdrei, ist zu Anfang des Monats flügge geworden und stehen jetzt in Bochum auf eigenen Beinen.
 Wir sind stolz und freuen uns sehr, die ersten Startups aus unserer Obhut geben zu dürfen (weitere News dazu in Kürze). Wir haben für euch noch ein kleines Gründer-Interview mit Martin vorbereit, einem der beiden Geschäftsführer des Startups.
 onvard moving on

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind die ONVARD GmbH und verstehen uns als digitale Problemlöser.

Beschreibt euer Business in drei Sätzen.
Zum einen designen und entwickeln wir Webseiten für Start-ups und mittelständische Unternehmen. Zum anderen unterstützen wir diese bei der Konzeption und Umsetzung von Online Marketing-Strategien. Der dritte Bereich ist die Konzeption und Entwicklung komplexer Lösungen, wie beispielsweise ein Kandidatenmanagement-Systeme, das wir kürzlich für ein Startup entwickelt haben.

„Gerade werden wir flügge und fangen an zu fliegen.“

Aus welcher Vision ist eure Idee entsprungen?
Business Modelle, Prozesse, Technologie und immense Automatisierungspotentiale haben uns schon immer fasziniert. Über normale Webseitenaufträge sind wir in einen engeren Kontakt mit den Auftraggebern gekommen, haben uns weit über den Auftrag hinaus Gedanken gemacht und so Potentiale aufgedeckt, die unseren Kunden vorher nicht bekannt waren.

Wie habt ihr zusammengefunden?
Nach einer Ausschreibung in einer Facebook-Gruppe, einem Treffen in Bochum und ersten gemeinsamen Projekten haben Björn und ich gemerkt, wie ähnlich unsere Interessen und Visionen sind, wie unterschiedlich wir in anderen Aspekten sind und wie sehr uns das beide beflügelt. Also war die gemeinsame Unternehmung der logische Schritt.

In welcher Phase befindet ihr euch aktuell?
Gerade werden wir flügge und fangen an zu fliegen. Aufträge haben wir schon seit langer Zeit und verdienen seit jeher Geld. Jetzt kommt ein neues Büro an einem strategisch sinnvollen Ort. Zudem definieren wir die internen Prozesse neu und passen diese an das geplante Wachstum an.

„Bevor es das EZW gab, habe ich nur mit Freelancern aus dem Home Office heraus gearbeitet.“

Wie hat euch das EZW bei eurem Fortschritt geholfen?
Bevor es das EZW gab, habe ich nur mit Freelancern aus dem Home Office heraus gearbeitet. Björn hätte ich wohl nie angestellt, wenn ich das Risiko eines eigenen Büros hätte tragen müssen. Und jemanden im eigenen WG-Zimmer anzustellen wäre auch komisch gewesen. Alleine der Fakt, ein Büro zu haben und dadurch leichter die Entscheidung für eine Anstellung fällen zu können, war Gold wert. Zudem hilft der Austausch mit anderen Gründern enorm, beispielsweise für die Strukturierung des Vertriebs. Aus gemeinsamen Workshops haben wir viel mitgenommen. Auch haben wir Aufträge über das Netzwerk generieren können.

Habt ihr Vorbilder oder bestimmte Inspirationen?
Es gibt hunderte. Das sind sowohl Alumni der Universität Witten/Herdecke, die mich persönlich in der Zusammenarbeit sehr geprägt haben. Das sind großartige Unternehmer, von denen man sich immer wieder Dinge abschauen kann. Das sind aber auch Vorbilder aus ganz anderen Bereichen. Wir finden jeden Tag in neuen Personen, in neuen Technologien und in anderen Dingen Inspiration. Das klingt jetzt etwas romantisch, aber tatsächlich laufen wir mit offenen und großen Augen durch die Gegend und erfreuen uns an den riesig großen Möglichkeiten, die unsere Branche bietet.

„Wir sehen die Fehler von heute als Wissen von morgen.“

Was war das Schwierigste auf dem Weg zum Gründertum?
Sich zu Beginn immer wieder am eigenen Schopf hochziehen müssen. Bevor Björn und ich gemeinsam gegründet haben, war ich einige Jahre selbständig und auf mich alleine gestellt. Gründen würde ich in Zukunft nur noch im Team. Auch ist es eine Herausforderung gewesen, die zu Beginn zu niedrigen Preise stetig anzupassen und dabei dennoch möglichst keine Kunden zu verlieren. Das ist uns gut gelungen – und da sind wir auch stolz drauf. 

 Aus welchen Fehlern habt ihr am meisten gelernt?
Wir leben zum Glück eine sehr offene Fehlerkultur und sehen die Fehler von heute als Wissen von morgen. Bei der Anzahl an Fehlern, die wir schon gemacht haben, fällt es schwer, einen bestimmten herauszunehmen. Wir sind ganz froh, dass wir die Flexibilität im Kopf haben, um uns stetig anzupassen und Fehler anzunehmen und auszubessern. Der größte Fehler war sicherlich, einige Fehler zwei– oder drei Mal gemacht zu haben.

 

Onvard

Onvard – moving on ist der Slogan, der auf der Homepage erscheint, und erhält in Anbetracht des Auszugs eine gewisse Mehrdeutigkeit. Wir wünschen Onvard viel Erfolg auf dem neuen Weg in Bochum und hoffen in Zukunft noch einiges von ihnen zu hören!

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