Das EZW fördert den Strukturwandel

PRESSEMITTEILUNG

Witten, 14.03.2016, Laut der aktuellen Studie „Lehren aus dem Strukturwandel im Ruhrgebiet“ nimmt das EZW der Uni Witten/Herdecke eine signifikante Position im Ruhrgebiet ein, die die wirtschaftsstrukturelle Veränderung positiv beeinflusst und vorantreibt.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfasste die Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem InWIS-Institut und der InWIS Forschung & Beratung GmbH eine Studie mit dem Ziel, die sozioökologischen Entwicklungen im Ruhrgebiet aufzuzeigen und auf noch zu bewältigende Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze aufmerksam zu machen. Laut der Studie befindet sich das Ruhrgebiet auf dem Weg zu einer erfolgreichen Wissenschafts- und Wirtschaftsregion, hat jedoch noch zahlreiche notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um den Strukturwandel positiv bewältigen zu können. Eine dieser notwendigen Handlungen sei hierbei die systematische Neuaufstellung von Innovation und Gründung. Besonders essentiell sei dabei, dass eine Brücke zwischen Wissen und Wirtschaft geschaffen werden müsse. Das Ruhrgebiet verfüge zwar über die essentiellen Ressourcen, wisse diese aber derzeit noch nicht richtig zu katalysieren und auszuschöpfen. So sei eine „verstärkte Interaktion und Vernetzung zwischen den Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen und den wirtschaftlichen Akteuren auf der anderen Seite eine wichtige Voraussetzung zur Etablierung einer Wissensregion Ruhr“.

„Mit dem EZW möchten wir das Gründertum stärker in das Bewusstsein des Ruhrgebiets rücken“

An dieser Stelle wird das Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW) genannt und bekommt eine wertvolle Position zugesprochen, da sich das Gründerzentrum der UW/H genau jene Herausforderungen zur Aufgabe gemacht hat. Eines der zentralen Ziele des EZW ist es, eine verbesserte Kommunikation und Verbindung zwischen Hochschulen und Unternehmen aufzubauen. Hierbei spielt die Bindung der Alumni zu ihren universitären Wurzeln eine wichtige Rolle. Viele Alumni der UW/H sind zu erfolgreichen Unternehmern herangewachsen, die sich selbst nach Jahren mit Witten verbunden fühlen und versuchen, das, was sie während ihrer Studienzeit erhalten haben, zurückzugeben. Eine Vielzahl dieser Unternehmer gehört heute dem Mentorennetzwerk des EZW an. So bietet das EZW neben einer individuellen Beratungsleistung zu Gründungsfragen und –vorgängen aucheinen kostenfreien Arbeitsplatz, Zugang zu einem wertvollen Netzwerk und dient somit als zentrale Anlaufstelle, die Kontakte zu Kapitalgebern, Business Angels, Unternehmern und Junggründern herstellt und miteinander verknüpft. Das Besondere und im Ruhrgebiet Einzigartige ist, dass das EZW, im Gegensatz zu vielen anderen Förderprogrammen, keine lokalen Grenzen zieht und damit regional vereint. „Mit dem EZW möchten wir das Gründertum stärker in das Bewusstsein des Ruhrgebiets rücken“, so Tim Kahrmann, Geschäftsführer des EZW. „Mit unseren Startups schaffen wir nicht nur Innovation, sondern, und das ist besonders wichtig, neue Arbeitsplätze mit Zukunftschancen.“

„Durch das Know-How der Mitarbeiter und Mentoren haben wir eine Menge lernen können“

Das Gründerzentrum der UW/H hat bereits mehrere erfolgreiche Unternehmen hervorgebracht. Hierzu zählt der Online-Kellner Lunchio, der im vergangenen Jahr in Programm des Metro Accelerators aufgenommen wurde. Vor kurzem ist mit Caregaroo ein junges Unternehmen bestehend aus Dortmunder Studierenden an den Markt gegangen, das sich der Kinderbetreuung gewidmet hat. „Wir sind dem EZW unheimlich dankbar für die individuelle und umfangreiche Hilfe! Dadurch, dass uns das EZW die komplette Infrastruktur kostenfrei zur Verfügung stellt, konnten wir unseren Fokus auf die wichtigen Dinge richten“, erzählt Marc Becker, Mitgründer von Caregaroo. „Durch das Know-How der Mitarbeiter und Mentoren haben wir eine Menge lernen können. Egal welche Frage oder welches Anliegen man hat, es wird einem jederzeit geholfen.“ Auch das Netzwerkt, zu dem die Junggründer Zugang erhalten, ist ein wichtiger Bestandteil des Angebots und stellt einen großen Vorteil im Prozess der Unternehmensentwicklung dar. „Egal ob das die Anwaltskanzlei ist, mit der man den ersten Gesellschaftervertrag ausarbeitet, die Grafikerin, mit der man sein Logo entwirft, oder aber sogar schon der erste potenzielle Investor, mit dem man eine erfolgreiche Zukunft in Angriff nimmt, hier bleiben keine Wünsche offen“, so Danilo Labarile, Mitgründer von Caregaroo.

Pressemitteilung Das EZW verbindet regional und fördert den Strukturwandel

Comments are closed.